Jugendarbeit bei den Georgspfadfinder Mendig
Die Georgspfadfinder Mendig
Die Pfadfinderbewegung ist die weltweit größte Jugendbewegung und hat sich der Förderung von Demokratie, Frieden, Inklusion und Umweltschutz verschrieben. Dabei wird unter Anleitung durch die Leiter ein Schwerpunkt auf das selbstständige Auseinandersetzen mit Natur und Mitmenschen und die Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft gelegt. In Deutschland ist die Mehrheit der Pfadfinder in großen landesweiten Verbünden organisiert. Diese Bünde bestehen aus mehreren Untereinheiten, deren Einheiten auf lokaler Ebene „Stämme“ genannt werden. Es gibt allerdings auch vereinzelte Stämme, welche nicht Teil der großen deutschen Pfadfinderbünde sind. Die Georgspfadfinder Mendig sind ein eigenständiger Stamm, der nur auf lokaler Ebene tätig ist und in keiner rechtlichen oder institutionellen Verbindung zu den großen Verbünden steht. Wir gehören zu den katholischen Jugendgruppierungen der Pfarrei St. Barbara Mendig, während sich unsere Grundsätze und Werte auf die internationale Pfadfinderbewegung stützten, sodass jeder Mensch unabhängig von kulturellem Hintergrund oder religiöser Überzeugung bei uns willkommen ist. Der Gründer der Pfadfinderbewegung Robert Baden-Powell hat den Heiligen St. Georg aufgrund seiner Bedeutung als Vorbild für Mut, Entschlossenheit und Hilfsbereitschaft als Schutzpatron der Pfadfinder ausgewählt. Dies ist der Grund, aus welchem dieser Heilige Teil des Namens vieler Pfadfinderstämme oder Verbände ist.
Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen
Um Fälle sexualisierter Gewalt oder anderer Gewalt bestmöglich auszuschließen, gelten für uns als Georgspfadfinder Mendig verschiedene Regeln und Schutzmechanismen. Die Grundlage unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bilden einerseits alle geltenden Gesetze und Normen inklusive des Jugendschutzgesetzes und des Bundeskinderschutzgesetzes sowie das institutionelle Schutzkonzept des Bistums Trier. Dazu gehört auch, dass alle Leiterinnen und Leiter über 15 Jahren eine verpflichtende Präventionsschulung durchlaufen haben und anschließend eine Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnet haben. Zu Beginn jeden Lagers werden weiterhin die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes und unseres Schutzkonzeptes betont und als indiskutabler Rahmen für unsere Aktionen benannt. Angehende Leiter müssen als Voraussetzung die Juleica-Schulung durchlaufen. Die Juleica ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Voraussetzung sind ein Mindestalter von 16 Jahren, Teilnahme an einer 30-stündigen Schulung eines Trägers der freien/öffentlichen Jugendhilfe sowie ein Nachweis über einen gültigen Erste-Hilfe-Kurs. Außerdem ist die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses für die Leiterschaft gesetzlich vorgeschrieben, um überhaupt erst eine leitende Rolle in der Kinder- und Jugendarbeit übernehmen zu können. Teil des institutionellen Schutzkonzepts ist auch die Benennung von Ansprechpersonen der Fachstelle Jugend für sexualisierte Gewalt im Bistum Trier. Für den Bezirk Koblenz sind Margret Kastor und Joachim Otterbach als Ansprechpartner zu nennen:
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Margret Kastor Fachstelle Jugend im Visitationsbezirk Koblenz Mobil: 0151-58052216 E-Mail: margret.kastor@bistum-trier.de Web: Fachstelle Jugend im VB Koblenz |
Joachim Otterbach Fachstelle Jugend im Visitationsbezirk Koblenz Mobil: 0160-7479991 E-Mail: joachim.otterbach@bistum-trier.de Web: Fachstelle Jugend im VB Koblenz |
Quelle: Website der Abteilung Jugend des Bistums Trier,
https://www.jugend-bistum-trier.de/handlungsfelder/bildung-qualifizierung/Kontaktpersonen-fuer-Verdachtsfaelle-der-sexualisierten-Gewalt/index.html
Darüber hinaus könnt ihr euch immer an die Leiterin oder den Leiter eures Vertrauens wenden, damit wir alle gemeinsam eine Atmosphäre schaffen können, in der sich alle gut aufgehoben und gesehen fühlen. Wir möchten uns auch für das entgegengebrachte Vertrauen in unsere jahrzehntelange Jugendarbeit bedanken. Wir hoffen den Kindern und Jugendlichen ein Wertegefüge mit auf den Weg zu geben, das ein gewaltfreies Miteinander in den Vordergrund stellt und einen respektvollen Umgang mit der Natur fördert.